Laptop für Gamer – Never Ending Highspeed
Viele Gamer benutzen entweder Laptops oder PC’s. Die Frage ist, was ist nun besser?
Die klare Antwort lautet Laptops. Sie sind erstens einfach viel einfacher mitzunehmen und
leisten technisch genau dasselbe wie PC’s.
Bei einem Laptop kann man auch vieles erweitern, zum Beispiel den Bildschirm, falls er zu klein ist.
Manche sind sogar schneller, stärker und besser als Gamer PC’s
Eines der Gamer-Laptops habe ich getestet und habe eine eigene Meinung in verschiedenen Bereichen
gebildet.
In dem 11,6-Zoll-Subnotebook Alienware M11x stecken zwei völlig gegensätzliche Komponenten: ein extrem Strom sparender Prozessor und eine leistungsfähige Grafikkarte. Dabei stand uns die stärkste Konfiguration mit SSD für rund 1.400 Euro zum Test zur Verfügung.
Der verwendete Intel Core 2 Duo SU7300 (von 1,3 auf 1,6 GHz übertaktet) gehört zur Klasse der CULV-Prozessoren. Sie verbrauchen extrem wenig Strom und verlängern so die Laufzeit, liefern aber im Vergleich zu Standard-Core-2-Duo- oder aktuellen Core-i-Prozessoren wesentlich weniger Leistung. Auf der anderen Seite hat Alienware Nvidias auf hohe 3D-Leistung ausgerichtete stärkste Mittelklassegrafikkarte GeForce GT 335M mit 1 GByte eigenem Arbeitsspeicher verbaut. Diese kann der Anwender zugunsten der langsamen, aber Strom sparenden GMA X4500M im Intel-Chipsatz abschalten. Zudem sind 4 GByte Arbeits- und 256 GByte Festspeicher in Form der Solid State Disk (SSD) PM800 von Samsung verbaut.
Selbst ausgebremst
In den Benchmark-Messungen bestätigt sich, was schon aufgrund der technischen Daten zu befürchten war: Trotz Übertaktung bremst die CPU den Grafikprozessor stark aus. CPU-lastige Strategiespiele wie Anno 1404 laufen in der nativen Display-Auflösung von 1.366 x 768 Punkten nur mit reduzierten Details flüssig. Das gilt auch für moderne und grafiklastige Action-Spiele, zum Beispiel Metro 2033 – zudem fehlt der Grafik des Notebooks auch die immer wichtiger werdende DirectX-11-Unterstützung. Zukünftige Spielekracher wie id Softwares Rage oder Crysis 2 dürften auf dem M11x kaum so schön aussehen wie in den Trailer-Videos.
Reaktionsschnelles, aber dunkles Display
Neben der 3D-Leistung ist für Spieler bei einem Notebook vor allem ein helles und reaktionsschnelles Display wichtig. Während das 11,6-Zoll-Display bei Reaktionszeit (10 ms) und Kontrastverhältnis (984:1) sehr gut abschneidet, patzt es ausgerechnet beim wichtigsten Punkt, der Helligkeit: Lediglich 168 cd/m² konnte unser Messlabor ermitteln. Das ist recht dunkel und beschert dem MX11 den letzten Platz im Punkt Display-Helligkeit unserer Bestenliste für Notebooks bis 13,3 Zoll. Da es auch noch stark spiegelt, ist es als Display für Spieler kaum zu gebrauchen.

